Balkonsanierungen

Fehlende oder fehlerhafte Abdichtungen und ihre Folgen

In der Vergangenheit wurde der Werkstoff Beton oftmals überschätzt und beispielsweise auf eine funktionierende Abdichtung gänzlich verzichtet. Später wurden zumindest Betonplatte und Wandanschlüsse oftmals bituminös abgedichtet bevor eine Nutzschicht wie Estrich und Fliesenbelag verlegt wurde. In der Praxis trifft man immer wieder auf folgende Schadensbilder:
Durch Niederschlag und Spritzwasser gelangt Feuchtigkeit in die Poren der Baustoffe wie Fugenmörtel und Estrich, die sich bei Minusgraden in Eis verwandelt und ihr Volumen vergrößert. Der Druck verursacht kleine Risse, durch die erneut Wasser eindringt. Ein gefährlicher Kreislauf beginnt, der zu größeren Rissen und Schäden führt.
Nach und nach saugt sich der Estrich mit Wasser voll, so dass auf der vorhandenen Abdichtung ständig Wasser steht. Dies führt langfristig zu Frostschäden an Nahtstellen sowie Durchdringungen und die Abdichtung verliert ihre Funktionstüchtigkeit.
Abdichtungen wurden an Wandanschlüssen meist lose verlegt und mit einer Kappleiste fixiert, die wiederum mit einer elastischen Fugenmasse abgespritzt wurde. Detailpunkte wie Türanschlüsse und Geländerstützen wurden entweder gar nicht oder nur unzureichend in die Flächenabdichtung eingebunden. Da sich aber unterschiedliche Materialien wie Metall und Mörtel bei Temperaturschwankungen auch unterschiedlich ausdehnen, entstehen Ablösungen und Risse; Wasser kann ungehindert hinter die Abdichtung gelangen. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es im Beton zu Karbonatisierungsschäden, zur Korrosion des Bewehrungsstahls, zu Abplatzungen und gefährlichen Spannungen kommt.

 

 

 

Ein Irrgedanke vieler Sanierer

 

Viele Sanierer empfehlen eine geschlossene Kunststoffschicht auf die Oberfläche aufzubringen, um so das Eindringen von Niederschlag, Schnee und Feuchtigkeit zu vermeiden.

 

Genau das ist ein Fehler!

 

Ein Betonbauteil welches der Witterung ausgesetzt ist, hat einen Feuchtegehalt von ca. 10-20 %. Wird dieses Bauteil nun durch Sonneneinstrahlung erhitzt, entsteht Wasserdampf, dieser Dampf steigt nach oben und kann nicht entweichen. Somit wird der Balkon durch die ständige Eigenfeuchte angegriffen und nach und nach zerstört. Die Folgen können sehr teuer werden und sogar den Abriss einer Balkonplatte verlangen.

 
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